Wie macht man das mit den Porträts? Fragt man die Leute um Erlaubnis oder heimlicher Schnappschuss aus der Hüfte ;-) oder Tele (geht aber in der Bahn nicht so richtig)
Ich getraue mich da immer nicht so richtig ran.
Je nach Situation unterschiedlich. Um Erlaubnis bitten kommt aber fast nie in Betracht, weil es das Unbefangene der Situation sofort beenden würde.
Dies war ein unbemerkter Schuß vom Bauch aus. Unbemerkt vor allem, weil die Beiden nicht auf mich geachtet haben.
Gerade in Berlin bekomme ich sogar beim Fotografieren auf den Deckel, auch wenn ich die betreffenden Leute gar nicht fotografiert habe. Aber selbst wenn ich warten will, bis die Typen weg sind, weil ich sie einfach nicht im Bild haben möchte, erzählen die irgendwelche Geschichten von wegen, man dürfe hier nicht fotografieren usw. Letzten gerade wieder mit Marc passiert. Dabei sehen wir doch gar nicht so schlimm aus. Ganz alergisch reagiert die Berliner Paranoiaszene aber auf Telezooms. Je kleiner Kamera und Objektiv, desto weniger Problem haben sie. Aber meine dampfbetriebenen Vorkriegsmodelle muss ich nur dabei haben, schon habe ich wieder einen Bekloppten an der Backe. Funktioniert übrigens auch, wenn ich mit zwei oder drei Leuten zum Fotografieren unterwegs bin. In 10 von 10 Fällen hab ich die am Hals: “Hey, Du gibst mir jetzt Deine Kamera, weil Du heimlich Fotos von mir gemacht hast.”
ich auch nicht, dafuer habe ich aber nur eine kleine kamera. (dimage Z1). :-)
“street photography” ist kein unkontroversierte Thema. vor allem aber in Berlin ist das Problem besonders zu spüren, muss ich sagen. die leute sind alergisch zu photographie.
was bei mir immer geklappt hat: immer nett sein. lächeln ist doch nicht so schwer. ein digiphoto kann immer gelöscht werden, ohne kamera-schaden. :-) oder ?
um Erlaubnis fragen kommt nicht in Frage, wie grapf schon erklärt hat. lieber zuhause bleiben, fernsehn gucken. :-)
vom Bauch schiessen muss man üben.
das Bild hier ist keine schlechte… für ein Bauchschuß. S/W und ein bischen mehr nahr rechts wäre sie PERFEKT gewessen.
ich persoenlich mag das nicht. vom bauch schiessen, meine ich. fühlt sich ein bischen wie “ich bin doch nicht hier, das ist nur ein Illusion, du sehst mich aber ich bin gar nicht hier, das ist auch keine Kamera sondern mein Anruf Beantworter, ich habe dich nicht fotografiert, weil du existierst eigentlich nicht”.
wie sagt man das einfacher ? “verarschung” oder sowas ?
auf die andere seite… verarschen ist manchmal besonders wichtig, das ist doch klar, oder?
Wie macht man das mit den Porträts? Fragt man die Leute um Erlaubnis oder heimlicher Schnappschuss aus der Hüfte ;-) oder Tele (geht aber in der Bahn nicht so richtig)
Ich getraue mich da immer nicht so richtig ran.
Kommentar by Holger @ 2. Mai 2005 | Link
Je nach Situation unterschiedlich. Um Erlaubnis bitten kommt aber fast nie in Betracht, weil es das Unbefangene der Situation sofort beenden würde.
Dies war ein unbemerkter Schuß vom Bauch aus. Unbemerkt vor allem, weil die Beiden nicht auf mich geachtet haben.
Kommentar by grapf @ 2. Mai 2005 | Link
Klasse Foto ! Ich bin immer zu “ängstlich” solche unbemerkten Fotos zu machen, weil ja jemand angenervt sein könnte. Respekt !
Kommentar by jens @ 2. Mai 2005 | Link
ein wirklich schoenes foto, sehr relaxed, gut den moment eingefangen
Kommentar by lawny @ 3. Mai 2005 | Link
Gerade in Berlin bekomme ich sogar beim Fotografieren auf den Deckel, auch wenn ich die betreffenden Leute gar nicht fotografiert habe. Aber selbst wenn ich warten will, bis die Typen weg sind, weil ich sie einfach nicht im Bild haben möchte, erzählen die irgendwelche Geschichten von wegen, man dürfe hier nicht fotografieren usw. Letzten gerade wieder mit Marc passiert. Dabei sehen wir doch gar nicht so schlimm aus. Ganz alergisch reagiert die Berliner Paranoiaszene aber auf Telezooms. Je kleiner Kamera und Objektiv, desto weniger Problem haben sie. Aber meine dampfbetriebenen Vorkriegsmodelle muss ich nur dabei haben, schon habe ich wieder einen Bekloppten an der Backe. Funktioniert übrigens auch, wenn ich mit zwei oder drei Leuten zum Fotografieren unterwegs bin. In 10 von 10 Fällen hab ich die am Hals: “Hey, Du gibst mir jetzt Deine Kamera, weil Du heimlich Fotos von mir gemacht hast.”
Vielleicht mach’ ich mal einen Song dazu :-)
Kommentar by hildi @ 3. Mai 2005 | Link
krass… hab ich bisher zum Glück noch nicht erlebt =)
Kommentar by jens @ 3. Mai 2005 | Link
ich auch nicht, dafuer habe ich aber nur eine kleine kamera. (dimage Z1). :-)
“street photography” ist kein unkontroversierte Thema. vor allem aber in Berlin ist das Problem besonders zu spüren, muss ich sagen. die leute sind alergisch zu photographie.
was bei mir immer geklappt hat: immer nett sein. lächeln ist doch nicht so schwer. ein digiphoto kann immer gelöscht werden, ohne kamera-schaden. :-) oder ?
um Erlaubnis fragen kommt nicht in Frage, wie grapf schon erklärt hat. lieber zuhause bleiben, fernsehn gucken. :-)
vom Bauch schiessen muss man üben.
das Bild hier ist keine schlechte… für ein Bauchschuß. S/W und ein bischen mehr nahr rechts wäre sie PERFEKT gewessen.
ich persoenlich mag das nicht. vom bauch schiessen, meine ich. fühlt sich ein bischen wie “ich bin doch nicht hier, das ist nur ein Illusion, du sehst mich aber ich bin gar nicht hier, das ist auch keine Kamera sondern mein Anruf Beantworter, ich habe dich nicht fotografiert, weil du existierst eigentlich nicht”.
wie sagt man das einfacher ? “verarschung” oder sowas ?
auf die andere seite… verarschen ist manchmal besonders wichtig, das ist doch klar, oder?
Kommentar by octiliniu @ 11. Mai 2005 | Link